Darf femiLoges® auch bei vorhandener Monatsblutung oder bei wieder auftretender Monatsblutung einnehmen?
Grundsätzlich ja, wenn von einem Arzt bestätigt wurde, dass es sich bei den Beschwerden um Symptome der Wechseljahre handelt.
Ist femiLoges® auch für Personen geeignet, die Haushaltsrhabarber nicht vertragen?
Grundsätzlich ja. Die typischen auf eine Unverträglichkeit von Haushaltsrhabarber zurückzuführenden Magen-Darmbeschwerden sind von femiLoges® nicht bekannt. Von normalem Haushaltsrhabarber werden in der Regel die Stiele verwendet, die andere Inhaltsstoffe enthalten. Für den in femiLoges® enthaltenen Extrakt wird die Wurzel des sibirischen Rhabarbers verwendet.
Wie lange dauert es bis femiLoges® wirkt?
Zum genauen Wirkeintritt von femiLoges® gibt es keine Untersuchungen. In Studien wurden signifikante Effekte nach 4 Wochen beobachtet. Es ist also davon auszugehen, dass eine Wirkung innerhalb der ersten 4 Wochen nach Einnahmebeginn eintritt.
Hat femiLoges® einen Einfluss auf den Östrogenspiegel? Welcher Unterschied besteht zur Hormonersatztherapie?
Nein, femiLoges® beeinflusst den Östrogenspiegel im Gegensatz zu Hormonersatzpräparaten nicht. In femiLoges® ist kein Östrogen enthalten und der Körper wird auch nicht angeregt Östrogen zu produzieren. Die in femiLoges® enthaltenen Wirkstoffe besetzen lediglich die Östrogenrezeptoren und der Körper geht dadurch von einer ausreichenden Östrogenkonzentration aus. Dieser Wirkmechanismus führt zu einer signifikanten Verringerung der typischen Wechseljahresbeschwerden, insbesondere der Hitzewallungen.
Woher kommt der Sibirische Rhabarber?
Die für femiLoges® verwendeten Pflanzen werden unter anderem in Deutschland kultiviert und geerntet. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Norwegen und dem südlichen Sibirien
Hat femiLoges® einen Einfluss auf (die Bildung von) Nierensteine(n)?
Beim sibirischen Rhabarber (Rheum rhapontikum) handelt es sich nicht um den herkömmlichen Haushaltsrhabarer (Rheum rhabarbarum). Haushaltsrhabarber enthält unter anderem Oxalsäure, welche in höherer Konzentration Nierensteine verursachen kann. Oxalsäure ist im sibirischen Rhabarber nicht enthalten.
Kann man femiLoges® mit Hormonersatztherapie kombinieren?
Grundsätzlich ja. Wechselwirkungen zwischen femiLoges® und HET sind nicht bekannt und auch nicht zu erwarten.
Kann femiLoges® zusammen mit der Pille eingenommen werden?
Zwar sind bislang keine Wechselwirkungen bekannt, die meisten Pillen enthalten jedoch Östrogen. Aus diesem Grund sollte die Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.
Kann femiLoges® bei vorhandenem Myom eingenommen werden?
Myome sind gutartige östrogenabhängige Tumore. femiLoges® ist bei Bestehen oder Verdacht auf einen östrogenabhängigen Tumor kontraindiziert und darf daher auch bei Myomen nicht eingenommen werden.
Wie stark wirkt femiLoges® im Vergleich zu anderen pflanzlichen Präparaten oder Hormontherapie?
Vergleichende klinische Studien mit femiLoges® und anderen pflanzlichen Präparate wurden nicht durchgeführt. Auf Basis von Erfahrungswerten verschiedener Experten lässt sich die Wirstärke anderer pflanzlicher Präparate aufsteigend wie folgt darstellen: Soja/Rotklee – Traubensilberkerze – Rhapontikrhabarber – Hormonersatztherapie (HET).
Wie lange darf femiLoges® eingenommen werden?
Die Wechseljahre der Frau dauern unterschiedlich lange. femiLoges® kann für die gesamte Dauer der Wechseljahre eingenommen werden, innerhalb derer die Beschwerden bestehen.
Sind bei der Einnahme von femiLoges Nebenwirkungen zu erwarten?
Sehr selten kann es zu Überempfindlichkeitsreaktion der Haut (Hautrötung, Hautschwellung, Juckreiz) kommen. Die typischen Nebenwirkungen einer Hormonersatztherapie wie wie Gewichtszunahme, Spannungsgefühl in der Brust oder Zwischenblutungen sind nicht bekannt.
Können femiLoges® Tabletten geteilt/gemörsert werden?
Grundsätzlich ist das Teilen oder Mörsern der Tablette möglich. Es ist jedoch selten, dass Patientiennen Probleme mit der Einnahme haben, da die Tabletten klein und daher gut schluckbar sind.
Wo wird femiLoges® hergestellt?
femiLoges® wird in Deutschland hergestellt.