Gerade bei einer Deocreme kommt es darauf an, dass die austretende säurehaltige Feuchtigkeit über die Schweißdrüsen gebunden und neutralisiert wird. Dazu ist die Rügener Heilkreide mit ihrem hohen Gehalt an Calciumcarbonat (ca.98%) prädestiniert. Daher hat unsere Deocreme mit knapp 8,0 auch einen etwas höheren pH-Wert, als unsere anderen kosmetischen Produkte.
Sehr viele Menschen sind heute unter den Achselhöhlen enthaart. Beim Auftragen der Deocreme spielt das schneeweiße Naturprodukt von der Insel Rügen seine entzündungshemmenden und den Wundheilungsverlauf positiv beeinflussenden Effekte bei kleinen Schnitten oder Kratzern aus. Zellbiologische Untersuchungsergebnisse bestätigen diese Wirkung (Prof. Dr. C. Peter Dartsch, Studie 2011).
Die basische Deocreme zieht organische Stoffwechselsäuren wie Harnsäure, Milchsäure und Buttersäure über die Schweißdrüsen der Achselhöhlen aus dem Körper und bindet bzw. neutralisiert Diese. So kann es nicht zu einem bakteriellen Zersetzungsprozess kommen und die Geruchsbildung wird verhindert.
Aus der schönen Alpenregion Südtirols und von Zapfen, Nadeln und dem Holz der Zirben stammt unser reines ätherisches Zirbenöl. Wer einmal das Vergnügen hatte, in einem Schlafzimmer aus Zirbelholz zu nächtigen, weiß um den balsamisch warmen Duft, der die Seele berührt und für einen erholsamen Schlaf sorgt. Die Aromen der Zirbelkiefer regen die Dopamin-Produktion an, die für die Bildung der Glückshormone zuständig ist. Auch in dieser Beziehung fördert unsere basische Deocreme das seelische Gleichgewicht.
Die basische Deocreme mit Zirbenöl ist parfumfrei und entspricht einer kontrollierten und zertifizierten Naturkosmetik nach NCS Natural Cosmetics Standard, ein Standard der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik.
Schweiss, Anti-Transpirants und Deodorants
Deodorants und Antitranspirants sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken und nach dem täglichen Zähneputzen das wichtigste morgendliche Pflegeritual. Diese Körperpflegeprodukte vermitteln den meisten Benutzern ein Gefühl der Sicherheit.
Dabei ist Schweiß an sich geruchlos, denn er besteht zu 99 Prozent aus Wasser mit einem minimalen Salzgehalt. Der salzige Geschmack ist auf die Mineralien Kalium, Magnesium und Natrium zurückzuführen. Die restlichen Zutaten können es in sich haben und einen unangenehmen Geruch verbreiten. Es sind fast ausschließlich Harnsäure, Milchsäure und Fettsäuren, die über die Drüsen austreten und stechend riechend abgebaut werden. Jeder Mensch hat seine persönliche Duftnote und seinen persönlichen Eigengeruch. Wer gesundheitsbewusst lebt, auf seine Ernährung achtet und Säurebildner meidet, scheidet über die Schweißdrüsen deutlich weniger Säure aus.
Ein Antitranspirant funktioniert anders als ein Deodorant. Die Bezeichnung Anti-Transpiration klärt bereits über die Wirkung auf. Die Schweißdrüsen unter den Achseln werden meistens mit Aluminiumsalzen (Aluminiumchlorid) so weit geschlossen, dass der Schweiß unzureichend fließen kann. Stoffwechselprodukte stauen sich dann ausgerechnet dort, wo beim Menschen die größten Lymphdrüsen sitzen – im Achselbereich. Der Schweißstau kann Hautreizungen und Juckreiz auslösen. Aluminiumchlorid gelangt in Spuren durch die Haut in den Körper.
Deos hingegen greifen nicht in den Körperstoffwechsel ein. Die Ausfuhrgänge der Schweißdrüsen werden nicht blockiert. Deos zersetzen die Bakterien und übertünchen mit Duftstoffen eine mögliche Geruchsentwicklung.